Projekt - Baukran
Abschnittsübersicht
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Bevor ein Kran auf der Baustelle eingesetzt werden kann, muss zunächst der passende Krantyp ausgewählt werden. Recherchieren Sie dazu die gängigen Kranarten, die typischerweise im Bauwesen verwendet werden.
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Öffnet: Montag, 27. Juli 2026, 09:35
Erstellen Sie ein möglichst realistisches Modell des oben abgebildeten Baukranes. Fertigen Sie eine entsprechende Zeichnung an und beschriften Sie darin sämtliche Teilelemente des Modells. Erläutern Sie, warum dieses Modell für uns im Rahmen der Statik nicht zielführend sein kann, um Berechnungen durchzuführen.
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Öffnet: Montag, 27. Juli 2026, 09:35
Erstellen sie ein für Berechnungen in der Statik geeignetes Ersatzsystem des Baukranes. Treffen Sie Annahmen zur Vereinfachung des Systems. Analysieren Sie diese Vereinfachungen und schätzen Sie intuitiv ab, wie gravierend sich diese vermutlich auf die Ergebnisse auswirken. Wählen und nennen Sie realistische Werte für die relevanten Belastungen des Systems.
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Es soll ein Turmkran mit einem \(30\,\text{m}\) hohen Turm, einer \(8\,\text{m}\) hohen Spitze und einem \(40\,\text{m}\) langen horizontalen Ausleger eingesetzt werden. Die Last wird über einen verfahrbaren Haken entlang des Auslegers transportiert, während Gegengewichte am hinteren Auslegerende das Gleichgewicht sichern.
Für einen sicheren Betrieb müssen die auftretenden Kräfte an den Kranauflagern sowie die durch unterschiedliche Lasten und Ausladungen entstehenden Kippmomente berücksichtigt werden. Um die Standsicherheit des Krans zu gewährleisten, sind verschiedene Berechnungen erforderlich: Wie groß sind die Auflagerkräfte bei gegebener Last? Welche maximale Ausladung ist zulässig, bevor der Kran kippt? Wie wirken sich zusätzliche Gegengewichte oder Windlasten über die gesamte Höhe des Krans auf das Gleichgewicht aus?
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Nachfolgend soll untersucht werden, wie sich eine äußere Belastung an der Spitze des Kranauslegers auf die Kräfte in den einzelnen Stäben des Auslegers auswirkt. Hierzu soll der Kranausleger als idealisiertes Fachwerksystem mit dreieckiger Struktur betrachtet werden. An der Spitze des Auslegers greift eine vertikale Kraft an, die durch das Tragsystem aufgenommen und über die einzelnen Stäbe abgeleitet wird. Die Stäbe sind gelenkig miteinander verbunden, sodass ausschließlich Normalkräfte – also Zug- oder Druckkräfte – übertragen werden.
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Nach dem Austausch eines Bauteils am Fuß des Krans soll überprüft werden, ob die neue Konstruktion den auftretenden Belastungen standhält. Grundlage dafür ist die rechnerische Ermittlung der Schnittgrößenverläufe in den betroffenen Stäben. Nur wenn die wirkenden Normalkräfte, Querkraftverläufe und Biegemomente bekannt sind, kann eine belastbare Aussage über die Sicherheit des Bauteils getroffen werden.
Hierzu müssen zunächst die zur Berechnung benötigten Winkel und Auflagerkräfte bestimmt werden. Anschließend erfolgen systematische Berechnungen der Schnittgrößen (Normal-, Querkräfte und Momente) entlang der einzelnen Stäbe. Die Ergebnisse liefern eine Grundlage für die spätere Bewertung der Belastbarkeit und Standsicherheit.
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Damit ein Bauteil beim Anheben mit dem Kran in horizontaler Lage bleibt, muss der Haken am geometrischen Schwerpunkt des Querschnitts befestigt werden. Nur wenn dieser Punkt korrekt bestimmt wird, bleibt das Bauteil beim Anheben im Gleichgewicht.
Der Kran soll Bauteile mit unregelmäßig geformten Querschnitten anheben. Dementsprechend müssen die Schwerpunktkoordinaten dieser Bauteile berechnet werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Bauteile eine konstante Dichte aufweisen und äußere Einflüsse wie Wind vernachlässigt werden können.









